Reputationsmanagement im Internet

Wenn Sie daran interessiert sind herauszufinden, was über Sie im Internet verbreitet wird, dann sollten Sie diesen Artikel von Philipp Reisener aufmerksam lesen. Sie erfahren, warum Sie ein Social Media Monitoring System brauchen, woraus es besteht und welche Tools Sie beispielsweise einsetzen können. Dieser Artikel schneidet das Thema nur an, vertiefende Informationen demnächst auf diesem Blog. Aber nun los…

Die Nutzerzahlen in den sozialen Netzwerken steigen explosionsartig. Alleine Facebook verzeichnet über 400 Mio. Nutzer und täglich werden mehr als 50 Mio. Tweets über den Twitter-Äther versendet. Inhalt vieler dieser Tweets sind Meinungen über Produkte und Dienstleistungen. Wenn Sie nicht in die kommunikative Defensive geraten wollen, dann sollten Sie genau zuhören. Hier kommt Reputationsmanagement ins Spiel. Nur wenn Sie mitbekommen, was über Sie geredet wird, können Sie angemessen reagieren.

Ein Social Media Monitoring System besteht aus drei Teilen. Zum einen gibt es einen Scanner, ein Programm bzw. ein Softwaredienst, der pausenlos die sozialen Medien nach Suchbegriffen scannt. Diese Suchbegriffe sind beliebig, im Falle des Reputationsmanagements ist es aber in der Regel der Name Ihres Produkts oder Ihres Unternehmens. Wird der Scanner fündig, dann wird über den Sender eine Nachricht übermittelt. Dies geschieht wahlweise als RSS-Feed, E-Mail oder sogar per SMS. Diese Nachrichten werden dann vom Empfängerprogramm gesammelt und stehen dem Anwender so bei Bedarf zur Verfügung.

Im Folgenden ein Beispielsystem:
Als Scanner wird in der Twittersuche (search.twitter.com) ein Feed mit dem Suchbegriff “eigener Firmenname” erstellt. Dieser Feed wird mit Hilfe des Online-Sammeldienstes Notify.me (Sender) per E-Mail an die eigene E-Mail Adresse versendet. Sie finden eine E-Mail in Ihrem E-Mail Programm (Empfänger) sobald ein neuer Fundort auftaucht.

…und dann? Sie werden sich jetzt mit Recht fragen, was Sie davon haben alle Nennungen Ihres eigenen Namens brühwarm in Ihrem E-Mail Postfach zu haben. Je nach Art der Nennung könnten Sie mit Abmahnungen reagieren (unschönes Thema, aber manchmal leider notwendig) oder die Chance nutzen als kundennahes Unternehmen mit Kommentaren Ihrerseits zu beweisen, wie sehr Ihnen die Zufriedenheit Ihrer Kunden am Herzen liegt. Frei nach dem Motto: Jede Kritik ist eine Chance.

Wie Sie sehen, ist es laut Philipp Reisener keine Kunst den eigenen Ruf im Internet zu schützen. Ein einmal aufgestelltes System erfüllt seinen Zweck fortlaufend und Sie können umgehend auf Kritik, Lob und Vorschläge reagieren. Sie müssen nichts weiter tun als Ihr E-Mail Programm zu öffnen, dem Link zu folgen und über die richtige Reaktion nachzudenken.

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