Online Marketing für Jugendliche: Triple-Play ist gefragt

Jugendliche können für das Online-Marketing nur durch das sogenannte Triple-Play erreicht werden. Dies zeigt die Untersuchung ¨Online at home versus Online to go¨von der Beratungsagentur Elements of Art. Die Studie untersuchte das Surfverhalten der 11- bis 19-Jährigen. Nach ihren Ergebnissen wird das Tablet bislang weit überschätzt, wohingegen die Verwendung des PCs inzwischen deutlich als zu wenig wichtig wahrgenommen werde.

99 Prozent PC aber nur 14 Prozent Tablet
Demnach benutzen 99 Prozent der Zielgruppe regelmäßig einen PC, um sich damit im Internet auf dem Laufenden zu halten. Nicht einmal das Smartphone erreicht auch nur ansatzweise eine vergleichbare Zielgruppe. Derzeit sind es 51 Prozent der Jugendlichen, die ihr iPhone oder Samsung Galaxy zücken, um etwas im Netz zu recherchieren. Das Tablet kommt sogar nur auf 14 Prozent. Es haben mit rund 30 Prozent der Jugendliche sogar doppelt so viele Personen aus der Zielgruppe ein Tablet als die, die es schließlich auch regelmäßig verwenden. Dieses habe seinen Platz im Zimmer der Jugendlichen und seine Stellung in deren Leben noch nicht gefunden, folgern die Autoren.

Die Verhältnisse werden sich ändern
Dennoch ist es nicht ratsam, auf das Tablet zu verzichten, so die Studie weiter. Denn die Verhältnisse werden sich nach allgemeiner Einschätzung in Zukunft zu Gunsten des Smartphones und des Tablets verschiebenen. Trotzdem werde der PC seine herausgehobene Stellung behalten. Ohne Triple-Play sei deshalb keine dauerhafte Online Marketing Strategie mehr denkbar, die tatsächlich alle Jugendlichen erreiche. Überlegungen, die es derzeit gibt, neben der Webausgabe und der Mobilausgabe auch eine Tabletausgabe von Websites zu entwerfen, hätten deshalb durchaus ihre Berechtigung, zumal bei den Tablets die sieben Zoll großen Geräte immer populärer würden. Diese eigneten sich anders als die zehn Zoll großen Tablets nicht mehr so gut für die Ausgabe der normalen Webversion.