Social Media wird zum Marketing-Mainstream

Social Media ist inzwischen zum Marketing-Mainstream geworden. Dies ist das Ergebnis der “Social Media Conference” in Hamburg. Demnach hat sich in den vergangenen Jahren eine Trendwende ergeben. Standen vor drei Jahren noch die Verantwortlichen, die auf Social Media setzten, unter Rechtfertigungsdruck, seien mittlerweile die klassischen Marketing-Maßnahmen in die Defensive geraten, so die Referenten an der Elbe.

Social Media funktioniert auch im B2B-Bereich
Der Erfolg von Social Media kommt nach Ansicht der Experten vor allem daher, dass die Verantwortlichen erkannt hätten, dass es wichtig sei, “dorthin zu gehen, wo die Kunden sind”. Foren spielten dabei weiterhin eine wichtige Rolle. Gleiches gelte für Facebook. Das Social Network Google+ sei hingegen für Marketing-Maßnahmen unbedeutend, jedoch aus SEO-Gründen mittlerweile unverzichtbar. Interessant sei es aber auch, so die Referenten weiter, dass Social Media Marketing nicht nur im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich funktioniere. Die bewiesen auch die Zahlenverhältnisse der Konferenz. Die Tagung war auf zwei Tage angesetzt. Der erste Tag widmete sich dabei ausschließlich dem B2C-Bereich, wohingegen der zweite für “Business to Business” reserviert war. Beide Tage wurden gleich gut besucht.

Problem: CRM
Die meisten Unternehmen, die in Hamburg vor Ort waren, berichteten über durchweg positive Erfahrungen mit Social Media Marketing, allerdings schilderten sie alle übereinstimmend ein technisches Problem: Es sei schwierig, Social Media mit Programmen für Customer-Relationship-Management zu verbinden. Die Struktur der Daten, die man aus Social Media gewinne, passe mit den meisten CRM-Systemen nicht zusammen, erklärten die Fachleute den Ursprung des Problems. Für die Erfolgsmessung, um die es bei CRM primär geht, sei es deshalb wichtig, die Social Media-Metriken so zu übersetzen, dass auch die Manager der Unternehmen damit etwas anfangen könnten.