Snippet:Die Zukunft im Suchmaschinenmarketing

Nach Ansicht von Experten, die insbesondere Firmengründer bei der Gestaltung ihrer Webauftritte beraten, liegt die Zukunft des Suchmaschinenmarketings in der Snippet-Optimierung. Dabei handelt es sich um die Textfragmente, die auf der Ergebnisliste von Google oder auch Yahoo zu sehen sind. Künftig, so die allgemeine Überzeugung, würden die User noch bewusster anhand dieser kurzen Inhaltsangabe überprüfen, ob sie eine Seite anklicken wollen oder nicht.

Die Bestandteile des Snippet
Ein Snippet besteht aus drei Elementen: Dem Titel, der URL sowie einer Meta-Description. Allerdings sind diese an bestimmte Mindestlängen gebunden, um von den Suchmaschinen komplett dargestellt zu werden. Aus Gründen der Einfachheit empfiehlt es sich, diesbezüglich auf dir Vorgaben von Google zu setzen: Titel und URL dürfen dabei jeweils maximal 70 Zeichen umfassen. Der Beschreibungstext als Meta Description ist bei 155 Zeichen gedeckelt.

Der entscheidende Spagat
Google selbst liest allerdings nicht nicht die Zeichen aus, sondern berechnet nach der Pixeldichte. Vereinfacht gesagt: Wer nur den Buchstaben “i” verwendet, kann wesentlich mehr Zeichen darstellen als Personen, die voll auf das “w” vertrauen. Viele Anbieter sind deshalb versucht, durch die Verwendung schmaler Buchstaben noch ein paar Worte mehr dem Snippet hinzufügen zu können. Experten raten davon ab: Darunter leide die Nutzerfreundlichkeit mehr als sie nutze, weil man noch etwas mehr Text verfassen könne. Es sei wesentlich sinnvoller, stattdessen die 155 Zeichen “so appetitanregend wie möglich” zu gestalten.

Abwechslung als Zauberwort
Beim Verfassen des Snippet solle man deshalb vor allem darauf setzen, die Texte so abwechslungsreich wie möglich zu verfassen. Als Negativ-Beispiel dient eine große Parfümerie, die aus Gründen des SEO in ihrem Snippet drei Mal das Wort “Parfüm” verwendet und die User-Information damit deutlich einschränkt. SEO muss im Snippet nicht reproduziert werden – hier reicht es, wenn alle wesentlichen Keywords ein Mal erwähnt werden.

Deutsche Unternehmen werden selbst aktiv

Social Media Marketing ist in Deutschland ein Thema, das die Unternehmen in der eigenen Hand behalten wollen. Dieses Ergebnis brachte eine Studie des Deutschen Instituts für Marketing ans Licht. Demnach handhaben fast 69 Prozent aller Firmen in der Bundesrepublik die zugehörigen Maßnahmen in Eigenregie. Nur ein Bruchteil der Unternehmen lagert Social Media Marketing an externe Agenturen aus. Gerade einmal zwölf Prozent der deutschen Betriebe entscheiden sich derzeit für diesen Weg. Der Rest der Unternehmen ist demnach überhaupt noch nicht im Bereich des Social Media Marketings aktiv.

Keine Strategie und kein festes Budget
Allerdings verfügen nur 22 Prozent der Unternehmen überhaupt über eine feste Strategie für das Social Media Marketing. Und nur rund 20 Prozent der Unternehmen haben einen festen Etat für diesen Bereich. Diese Statistik ist deshalb umso bedeutender, weil in der Erhebung des Jahres 2011 noch 27 Prozent der Firmen angaben, einen eigenes Budget für Social Media Marketing zu haben. Viele Betriebe haben sich also entschieden, den diesbezüglich Topf wieder zu streichen. Die Studie des Deutschen Instituts für Marketing ist allerdings nicht der Frage nachgegangen, weshalb sich die Unternehmen zu diesem Schritt entschieden haben.

Mehr Unternehmen in den Social Media aktiv
Trotz der Trendwende beim Geld ist der Anteil der Unternehmen, die im Social Media Marketing aktiv sind, im Vergleich mit 2011 doch moderat angestiegen. Demnach sind derzeit 68,9 Prozent der deutschen Firmen diesbezüglich engagiert. Ein Jahr zuvor waren es noch 66,3 Prozent der Unternehmen. Die meisten Firmen interpretieren das Marketing allerdings als die bloße “Präsenz in den Netzwerken”. Von den Nicht-Nutzern wollen künftig 35 Prozent auf Social Media Marketing vertrauen, 40 Prozent der Unternehmen sind unentschlossen und der Rest ist dagegen. Und dies, obwohl alle Statistiken sagen, dass die sozialen Treffpunkte im Netz für die Betriebe immer bedeutender werden: Allein bei Facebook sind deshalb inzwischen 92 Prozent aller Unternehmen, die Social Media Marketing überhaupt betreiben, registriert.