Ist der Ruf erst ruiniert (Online Marketing News)

Der altbekannte Spruch, dass man ganz fröhlich leben könne, wenn die Leute einem sowieso alles Schlechte der Welt zutrauen, gehört der Vergangenheit an. Was früher im engen Kreis der Kollegen oder Nachbarn “verhackstückt” wurde, nämlich ein Fehlverhalten, schlägt heute im Internet Wellen, die dem Bösewicht wirklich schaden können. Ein aktuelles prominentes Beispiel ist die etwas abstrus anmutende Affäre Bettina Wulff. Hierbei kann man mehrere Dinge beobachten: Diese Dame hat – oder hat sie nicht? – eine Vergangenheit, die nicht so recht ins Image der blonden, unschuldigen Ex-Bundespräsidentengattin passt. Nun ist sie aber nicht nur blond, sondern auch PR Fachfrau, und so tritt sie, um Gerüchte über ein Escortlady Vorleben zu entkräften, die Flucht nach vorn an. Ein Buch ist erschienen, und aller ursprünglichen Skepsis der Leser zum Trotz scheint es doch ein Bestseller zu werden.

Diese Form des Reputation Managements ist clever, sehr clever sogar, denn hier vereinen sich finanzielle Überlegungen und der Thrill, den ein “Vorleben” einer prominenten Person nun einmal hat. Sex sells, auch Sex, der vielleicht gar nicht stattgefunden hat. Die vielen Tricks und Winkelzüge, die jemand anwenden kann, um seinen Ruf wiederherzustellen bzw. eine saubere Weste erst zu erschaffen, haben schon einige bekannte Personen des Öfteren präsentiert. Da es nun einmal keine Realität gibt, und schon gar nicht in Zeiten des Internets mit seinen unendlichen Sichtweisen auf die Dinge, hat jeder die Chance, an seiner Reputation zu basteln. Engel oder Luder? Schau`n wir mal!

Wichtig ist bei solchen öffentlichen Vorgängen letztendlich das, was hängen bleibt, die ganze schmutzige Wäsche möchte wirklich niemand riechen. Ein Image, eine Reputation gezielt aufzubauen, daran arbeiten fleißige Schreiberlinge, die ihrem Herrn dienen. Im Grunde sind doch alle Engel oder Luder, je nach Sichtweise, oder? Man muss es nur schaffen, sich von alten moralischen Grundsätzen kräftig zu distanzieren, dann wird alles gut.

Email noch immer König des Online Marketings

Auch in Zukunft wird die Email noch die zentrale Rolle im Online Marketing spielen. Davon ist Matthias Ehrlich, der bei einem der größten deutschen Internet Provider für dieses Aufgabenfeld im Vorstand sitzt, überzeugt. Die elektronische Post spiele noch immer die wichtigste Rolle im digitalen Kundendialog, so der Experte. Sie sei der meist genutzt Kommunikationskanal zwischen den Konsumenten und den Unternehmen und zeitgleich auch die effizienteste Marketingmaßnahme mit dem größten Leistungspotenzial. Insbesondere die Newsletter, die via Mail versendet werden, seien die wichtigsten Informationsquellen für die Konsumenten über die Neuheiten von einer Firma.

Mails öffnen sich für neue technische Möglichkeiten
Die Mail habe ihre wichtige Stellung im Online Marketing behaupten können, erläutert Ehrlich, weil sie sich für technische Innovationen geöffnet habe. Insbesondere hochwertige Formate, wie beispielsweise Video-Mails steigerten nämlich das Markenerlebnis der Kunden und wirkten sich aus dem Grund positiv auf den Abverkauf von Produkten aus.

De-Mail als Medium der Zukunft
Die De-Mail, die als Briefersatz dienen kann, weil sich rechtsverbindliche Erklärungen ermöglicht, werde auch im Online Marketing große Karriere machen, ist der Experte überzeugt. Sie genieße bereits jetzt große Aufmerksamkeit und erfreue sich zudem eines großen Nutzervertrauens. Die De-Mail punkte darüber hinaus mit einer hohen Adressqualität und Spamfreiheit. Auf Dauer erhoffe man sich von der De-Mail deshalb auch, dass sich diese zu einem gehaltvollen Feedback-Kanal entwickele, schildert Ehrlich. Die Mail bleibe deshalb aufgrund der technologischen und qualitativen Weiterentwicklungen auf Sicht sehr wichtig für das Online Marketing.

Lokale Suche als geschicktes Online Marketing nutzen

Die lokale Suche von Google wird für kleinere und mittlere Unternehmen als Online Marketing-Tool immer wichtiger, wie eine jüngst veröffentliche Statistik der Suchmaschine beweist. So gab es im Jahr 2011 allein in Deutschland rund 278 Millionen Suchanfragen nach entsprechenden Firmen. Google liefert den KMUs einige Möglichkeiten, durch die sich diese angemessen vermarkten können, ohne dabei über ein großes Werbebudget zu verfügen.

Der Google Places Eintrag muss aktuell sein
Mit Google Places bietet die Suchmaschine das größte Branchenbuch des Planeten, das seit einiger Zeit (seit dem “Venice-Update”) speziell darauf ausgerichtet wurde, auch lokale Suchergebnisse liefern zu können. Die entsprechenden Einträge von Google Places tauchen deshalb in der normalen Suchmaschine ganz oben auf. Gerade für KMU’s empfiehlt es sich deshalb, den entsprechenden Eintrag zu pflegen, um auf diese Weise gefunden werden zu können.

Google Adwords: Die kostenpflichtige Variante
Google Places bietet allerdings keine Garantie, den Sprung nach ganz oben tatsächlich zu schaffen. Diese Sicherheit lässt sich Google durch das Adwords Programm bezahlen. Die Abrechnung dieser Marketing-Maßnahme erfolgt klick-basiert. Dies bedeutet, dass die Unternehmen Anzeigen kaufen und gezielt an den richtigen Stellen schalten lassen können, die sie anschließend bezahlen müssen. Die Höhe der Bezahlung hängt von der Zahl der Klicks sowie der Art der Anzeigen ab.Google Adwords ist dennoch eine lohnende Marketing-Maßnahme, weil man selbst steuern kann, wo die Anzeigen zu sehen sind. Es ist deshalb möglich, sie genau dazu platzieren, wo man die eigene Zielgruppe vermutet.

Google+ ist eine Erfolgsgeschichte
Unverzichtbar ist auch Google+. Das soziale Netzwerk zählt inzwischen mehr als 160 Millionen Mitglieder. Unternehmen, die sich hier registrieren und “Freunde” sammeln, gewinnen einen unschätzbaren Vorteil: Die Freunde erhalten die Unternehmenshomepage als erste angezeigt, wenn sie nach Keywords suchen, die mit der Firma eng in Verbindung stehen.