Social Media: Studie liefert Daten über die Zielgruppe

Eine neue Studie hat die demographische Zusammensetzung sozialer Netzwerke in den USA in den Blick genommen und dabei hoch interessante Daten für das Social Media Marketing herausgearbeitet. So dachte man bislang beispielsweise, vorwiegend jüngere Menschen in den Networks anzutreffen. Doch diese Einschätzung ist offenbar veraltet.

Die Altersstruktur in den sozialen Netzwerken
In den USA sind 26 Prozent aller Nutzer sozialer Netzwerke demnach zwischen 25 und 34 Jahren alt. Sie bilden damit tatsächlich die größte Einzelgruppe, doch nur knapp. Die 35- bis 44-Jährigen stellen immerhin schon 25 Prozent der User und die 45- bis 54-Jährigen kommen noch auf 19 Prozent. Es gibt mehr User, die älter als 36 Jahre sind als umgekehrt. Das Durchschnittsalter liegt bei 36,9 Jahren. Dies zeigt die breite Durchsetzung der Angebote in allen Altersschichten. Soziale Netzwerke sind längst keine Teenager- und Studentenplattformen mehr. Dies ist übrigens in allen Netzwerken der Fall: Selbst beim Branchenriesen Facebook sind mehr als 60 Prozent der User älter als 34. Bei Twitter sind es relativ präzise 60 Prozent der Nutzer, die dieses Alter bereits hinter sich gelassen haben, vergleichbares gilt zudem für MySpace und Last.FM. Einen mehrheitlichen Anteil von Nutzern, die jünger als 34 sind, gibt es momentan nur bei relativ unbekannten Angeboten wir Orkut oder Hacker News.

Mehr Frauen als Männer
Zugleich werden die sozialen Netzwerke inzwischen mehrheitlich von Frauen genutzt. Dies ist schon länger kein Neuigkeit mehr, doch wird noch einmal beeindruckend bestätigt. 71 Prozent der untersuchten sozialen Netzwerke wiesen einen höheren Frauenanteil auf. Die Verteilung liegt insgesamt bei 51,25 zu 48,75 Prozent zugunsten der weiblichen User. Allerdings ist das Verhältnis bei den großen Networks noch einmal deutlich klarer: Facebook weist beispielsweise eine Quote von 60 zu 40 Prozent zugunsten der Frauen auf. Twitter erreicht fast exakt die gleiche Verteilung. Die höchste Frauenquote hat der Fotodienst Pinterest, der wohl in Facebook verschwinden wird: 79 Prozent der Nutzer sind streng genommen Nutzerinnen. Obwohl es sich um amerikanische Daten handelt, können diese nach allgemeiner Einschätzung auch weltweit als Orientierung dienen. Die Trends zu heterogenen Nutzerschichten in Fragen von Alter, Beruf und Geschlecht ist überall zu beobachten.

Mobile Marketing größer Trend im Online Marketing

Kurz vor der Branchenmesse “Dmexco” konnten sich 116 der angesehensten Online Marketing-Experten dazu äußern, welche ihrer Meinung nach die wichtigsten Trends des Jahres seien. Ganz oben steht dabei nach fast einhelliger Meinung das Mobile Marketing. Dieses sei “die Herausforderung schlechthin”, heißt es unter den Experten. Das Marketing müsse den veränderten Nutzungsgewohnheiten der User, die sich immer häufiger mithilfe mobiler Endgeräte im Netz bewegten, Rechnung tragen.

Social Media sichert sich den zweiten Platz
Der zweitwichtigste Trend ist nach der Meinung der Experten das Social Media Marketing, das schon in den vergangenen Jahren stets eine Topplatzierung belegen konnte. Dabei spielt das soziale Netzwerk Facebook eine zunehmend bedeutendere Rolle: Während im vergangenen Jahr nur 42 Prozent der Experten hier Werbeanzeigen schalteten, sind es in diesem Jahr bereits 57 Prozent. Ein ähnlicher Trend lässt sich auch für die anderen sozialen Netzwerke beobachten: Überall steigen die Marketing-Maßnahmen verglichen mit dem Vorjahr.

Bronze geht an die Customer Journey Analyse
Der drittwichtigste Trend des Jahres ist nach Ansicht der befragten Experten die Customer Journey Analyse. Es sei wichtiger als je zuvor, die Kunden auf eine persönliche Art und Weise anzusprechen, um sie von einem Produkt zu überzeugen. Gerade im Internet, in dem die Kunden auf ganz unterschiedliche Weise an ein Produkt herangeführt werden können, sei es wichtig, die einzelnen Zyklen, die dieser bis zur Kaufentscheidung durchläuft, genau zu analysieren, um die Marketing-Maßnahmen noch effizienter planen zu können.

Die Budgets bleiben stabil mit Tendenz nach oben
Das Vertrauen der Kunden in den Nutzen von Online Marketing ist dabei ungebrochen stabil. Nur die wenigsten Experten müssen mit einem geringeren Budget als im vergangenen Jahr auskommen. 28 Prozent verfügen über Mittel in gleicher Höhe wie 2011, zehn Prozent haben generell mehr Geld bekommen und 24 Prozent erhielten eine Aufstockung der Gelder für Online Werbung. Sie können in diesem Jahr durchschnittlich 20 Prozent mehr als noch im Vorjahr investieren.

Affiliate Marketing-das Instrument der Zukunft?

Man kann sagen, dass die Universitäten heute sehr weit vom alten Elfenbeinturm Image entfernt agieren. Studien werden immer öfter zu sehr aktuellen Themen durchgeführt, womit den Universitäten auch eine neue Rolle zukommt. Sie analysieren und benennen Trends nicht nur in distanzierter Weise, sondern beeinflussen sie auch. Das ist gut so, denn die Studierenden, die heute ja sehr schnell durch ihre nicht mehr allzu lockeren Studienjahre eilen, sollen ja umgehend im modernen Berufsleben Fuß fassen.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass auch die altehrwürdige Universität München, voll im Trend, sich mit modernen Marketing Methoden beschäftigt. So wurde gerade eine Studie in Zusammenarbeit mit Valueclick erstellt, die Erstaunliches zutage förderte. Bei dieser Untersuchung stellte sich heraus, dass als Marketing Instrument der Zukunft das Affiliate Marketing betrachtet wird. Wie auch Philipp Reisener bereits ausführlich berichtete, hat sich hier ein schneller Wandel vollzogen. SEO, SEO werden weiterhin zwar eine wichtige Rolle spielen; in der Studie wurde aber die erstaunlich hohe Zahl von 80 % erarbeitet, die sich auf diejenigen Marketingverantwortlichen bezieht, die fest davon überzeugt sind, dass das Affiliate Marketing extrem wichtig und von daher unbedingt zu verfolgen sei.

Da man ja weiß, dass es mental etwas in Gang setzt, wenn alle an eine Sache glauben, wird sich im Sinne einer “self fulfilling Prophecy” hier auch der Schwerpunkt in Richtung Affiliate Marketing verlagern. Ein weiteres Ergebnis, das die Studie zutage förderte, war die Erkenntnis, dass “online Marketing” von 60 % der Befragten als das Medium angesehen wird, das der klassischen Werbung, wenn man so will, den endgültigen Garaus machen wird. Wie die Anbieter auf solche Trends reagieren, wird man sehen, aber dass sie es tun werden, ist klar. Wer möchte schon mit einer sündhaft teuren Kampagne in einer Tageszeitung, die kaum jemand wahr nimmt, stranden, da sich die Nutzer vorwiegend in anderen Medien herum treiben?

Ertragreiche Aussichten mit regionaler Suchmaschinenoptimierung

Sie wünschen sich mit Ihrer Google-Anzeigenwerbung qualifizierte Webseiten-Besucher. Am besten wären alle diese User auch noch potenzielle Kunden. Andererseits möchten Sie jedoch nicht viel Geld ausgeben. Die regionale Suchmaschinenoptimierung bietet gerade kleineren Anbietern mit vorwiegend regionalem Verkaufsinteresse gute Chancen, mehr Umsatz zu generieren.

Haben Sie sich auch schon oft gefragt, warum Sie bei Ihrer Google-Suche immer öfter Werbeanzeigen eingeblendet bekommen, die mit Ihrer unmittelbaren geografischen Umgebung im Zusammenhang stehen? Die Antwort ist relativ einfach: Die Auftraggeber dieser Anzeigen nutzen die lokale Suchmaschinenoptimierung. Nicht für jeden Onlineshop lohnt sich internationales Agieren. Im Gegenteil: Oft möchten lokale Unternehmen die Verbraucher in der Nachbarschaft über das Internet erreichen. Für den umgekehrten Weg gilt natürlich das Gleiche: Zahlreiche Konsumenten suchen online gezielt nach Anbietern, deren Produktionsstätten oder Geschäfte sie auch ohne große Umstände noch persönlich besuchen können.

Sie sind unterwegs und fragen Ihr Smartphone nach dem nächsten Fachhändler. Auf Basis der regionalen Suchmaschinenoptimierung bekommen Sie ganz präzise Antworten. Auch für das Hotel- und Gaststättenwesen wird regionales SEO zunehmend wichtiger. Wie Untersuchungen belegen, funktioniert deren Onlinewerbung bundeslandgebunden am effektivsten. Branchenverzeichnisse, Karten und Internetauftritte lassen sich miteinander perfekt kombinieren und leiten die zumeist ortsfremden Besucher direkt zum gewünschten Ziel.

Wer als Unternehmer keine Erfahrung mit der Online-Anzeigenschaltung hat, sollte sich ruhig vertrauensvoll an einen Fachmann wenden. Dienstleister, wie beispielsweise Philipp Reisener Internetmarketing helfen Webmastern professionell und punktgenau. Effektive Zugriffe bei vergleichsweise geringer Konkurrenz sind das Ergebnis. Die beste Nachricht zu Schluss: Selbst wer keine eigene Webseite unterhält, kann mit regionaler Werbung und ordentlicher Suchmaschinenoptimierung seinen potenziellen Kunden den richtigen Weg weisen.

Die OMC 2012 beschreitet neue Wege

Die diesjährige Online Marketing Conference (OMC) findet am 11. September statt und liegt damit wie gewöhnlich kurz vor der Dmexco, die einen Tag später auf dem Kölner Messeglände beginnen wird. OMC-Gründer Randolf Jorberg möchte mit seinem Event “Vordenkern und Entscheidern” die Chance geben, sich vor dem eigentlichen Highlight noch einmal in Ruhe auszutauschen. Die OMC, die in der Regel auch in Köln stattfindet, ist wegen der nahen Dmexco meist sehr gut besucht und möchte in diesem Jahr neue Wege beschreiten.

Tagungsort: Schiff
So verlegte Jorberg die diesjährige OMC auf die MS RheinEnergie, welche die Teilnehmer zu neuen “Online Marketing Horizonten fahren” soll, so die Worte des Konferenz-Gründers. Tatsächlich geht es darum, für noch mehr Ruhe bei der Tagung zu sorgen, um auf diese Weise eine produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Die Themen der OMC 2012: Crowdbasierte Social Media-Angebote
Die Thematik der diesjährigen OMC ist zum Teil crowdbasiert und dreht sich vor allem um bestimmte Social Media-Angebote. Zum Social Network-Riesen Facebook soll es beispielsweise Umfragen geben, während Google-Hangouts die Möglichkeit geben, einzelne Sprecher genauer kennenzulernen. Ein Experiment ist zudem der Einsatz von Twitter an Bord der MS RheinEnergie: Die Teilnehmer sollen es schaffen, ihre Meinung zu einzelnen Vorträgen in 140 Zeichen darzulegen und so für eine Diskussion sensibilisiert werden, wie sich auch der Kurznachrichtendienst am besten für Online Marketing einsetzen lassen könnte.

Auf die Arbeit folgt das Vergnügen
Nach der thematischen Arbeit erwartet die Teilnehmer der OMC das Vergnügen: So wird noch an Bord des Schiffs gegrillt. Die Eintrittskarte für die MS RheinEnergie fungiert zugleich auch als Ticket für den Hurra.com OMClub. Derzeit gibt es noch einige verfügbare Plätze für die OMC, die es ermöglicht, Größen der Online Marketing-Szene so nahe wie sonst nie zu kommen.

Couponing: Ein neuer Trend im Online Marketing

Eine kürzliche Umfrage hat ergeben, dass 30 Prozent aller Internetuser eher dazu bereit sind, etwas im Netz zu kaufen, wenn sie einen Gutschein für den Shop haben, der ihnen Rabatte verschafft. Eine Entwicklung, die es bei realen Einkaufsmöglichkeiten seit Jahrzehnten über Rabattmarken gibt, hat damit endgültig auch das Netz erreicht und bereichert das Online Marketing um eine neue Strategie, die bereits immer öfter in der Affiliate-Werbung eingesetzt wird: Das Couponing.

Was ist Couponing?
Das Netz ist voll von Angeboten, bei denen sich die User über Gutscheine oder Coupons Rabatte für bestimmte Angebote sichern können. Faktisch handelt es sich dabei jedoch meist um sogenannte Presale-Angebote, bei denen die Kunden verbilligt ein Angebot testen können, bevor es an den Markt kommt, um auf diese Weise so von einer Qualität überzeugt zu werden und es später auch für den Normalpreis zu nutzen.

Couponing als Mittel des Online Marketings
Couponing eignet sich aus diesem Grund nach Ansicht zahlreicher Werbe-Experten hervorragend für den Einsatz im Online Marketing, weil es effektiv funktioniert, eine einfache Kundenansprache ermöglicht, neue Kundenkreise erschließt und günstig ist. Die Gutscheine können zum Beispiel über Newsletter verteilt werden (wie es die großen Verkaufsbörsen im Netz tun), über Mailkampagnen (wie es im B2B-Geschäft relativ häufig vorkommt), über Social Networks bzw. Social Media Plattformen und über Sammel-Seiten, wo die Nutzer zahlreiche unterschiedliche Gutschein-Angebote finden können. Der große Vorteil des Couponings ist es dabei, dass die Kunden diese Strategie nicht sofort als Werbemaßnahme wahrnehmen, sondern erst einmal auf Schnäppchenmöglichkeit.

Der Nachteil beim Couponing
Allerdings widersprechen einige Marketing-Experten der Ansicht, dass Couponing tatsächlich kostengünstig funktionieren könnte, weil sie sicher davon ausgehen, dass man für eine effektive Verbreitung der Gutscheine die großen Sammel-Seiten nützen müsse, weil diese von der Zielgruppe bereits ausreichend frequentiert werden. Die Anbieter fordern jedoch im Gegenzug Nutzungsgebühren, welche die Kalkulation in Gefahr bringen können.