Social Media Marketing, ein wahrer Boom, der aber auch Probleme aufwirft

Junge Menschen, die schon mit dem Medium Internet aufgewachsen sind, erleben es wie eine eigene, auf jeden Fall auch reale Welt, in der sie sich selbstverständlich bewegen. Social Media haben sich so weit verankert, dass sogar in WG Suchanzeigen darum gebeten wird, über sich zu berichten, indem man auf sein Face Book (oft nur noch kurz mit FB bezeichnet) Account hinweist. Der Wunsch bzw. Gedanke, so eine Öffentlichkeit herzustellen, vor allem aber auch, mit möglichst vielen Gleichgesinnten im Kontakt zu stehen, ist grundsätzlich verständlich, birgt aber auch diverse Risiken.

Denn Social Media, die von der Grundidee her eine geschlossene und damit vermeintlich handhabbare Gruppe ansprechen wollen, können durchaus aus dem Ruder laufen und eine Eigendynamik entwickeln. Bekannt wurde gerade (Juni 2011) der Fall eines Mädchens aus einem eher verschlafenen Vorort Hamburgs, das groß heraus kommen wollte und alle Face Book “Freunde” zur Geburtstagsfeier einlud. Heraus kam ein Medienereignis zumindest regionalen Ausmaßes, Eltern, die um Polizeischutz des Reihenhäuschens baten und ein verletzter Polizist. Und seitdem viele Nachahmer, die auch einmal in den Medien erscheinen wollen.

Wie man sieht, können Social Media wie eine Lawine wirken, und jeder, der sich des Social Media Marketings bedient, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er damit auch ein gewisses Risiko eingeht. Kennt man wirklich alle, die ein bestimmtes soziales Medium nutzen? Diese rhetorische Frage kann man mit einem klaren Nein beantworten. Wer also ein soziales Netzwerk als Werbeplattform nutzt, sollte dieses vorher genau erforschen, auch eine Zeitlang Trends und Moden beobachten. Erst dann kann er entscheiden, ob ein Medium als Platz für die eigenen Aktivitäten taugt. Diese Form des Onlinemarketings ist zwar grundsätzlich preisgünstig, wenn man sie mit klassischen Werbestrategien vergleicht, aber alle Medien dieser Art werden eben in erster Linie von Menschen gemacht und entwickelt. Wer, um ein Beispiel zu nennen, sein Angebot für Busreisen auf einer Seite für Schüler platziert, auf der es plötzlich Mode wird, sich gegenseitig mit Schimpfwörtern zu drangsalieren, darf sich nicht wundern, wenn sein Name mit einem Billigimage versehen wird, auch wenn diese Busreisen es ganz sicher nicht sind. Darum sollte man als Anbieter ruhig breiter streuen, mehrere dieser Social Networks nutzen und so das Image nicht von einer bestimmten unberechenbaren Zielgruppe abhängig machen. Wie überall, ist hier eine gewisse Anpassungsfähigkeit gut, schnell und flexibel zu reagieren, sich nicht fest zu legen, Chancen aber auch zu nutzen.

Domainpreise stark am steigen

Was vor etwa 20 Jahren noch schier undenkbar schien, ist mittlerweile ein weitverbreitetes und höchst lukratives Geschäft geworden. Die Rede ist vom gewerblichen Handel mit Internetadressen, sogenannten Domains. Die werden täglich mehr und dementsprechend steigen auch die Umsatzzahlen ins schier Unermessliche.

Doch Sie werden sich sicher fragen, wie das Ganze überhaupt funktioniert. Seit dem unglaublichen Anstieg der Angebote im Internet und der damit verbundenen Zahl an Domains, ist das Geschäft um die Rechte vollends entbrannt. Domains sind ideelle Güter, die einen Inhaber als Besitzer der Rechte aufweisen. Die Güter sind also nicht materiell und wechseln den Besitzer dadurch, dass die sogenannte Inhaberschaft an einen Käufer übertragen wird. Dabei geht es ausschließlich um die Übertragung der Rechte an einer Internetadresse, also sozusagen um deren Namen. Der Verkauf einer kompletten Website mit deren Inhalt kann daher nicht als Domainhandel gesehen werden.
Der Domainhandel ist allgemein erlaubt und anerkannt. Domains stellen eine Art Teil des Internets dar, die auf einer freien Marktfläche erworben werden können. Die Entscheidung über einen Verkauf einer Domain, völlig unabhängig welcher Art auch immer, liegt jeweils einzig und allein bei dem Rechteinhaber der Domain selbst. Sollten Sie also Interesse an einer Domain haben, um diese zu besitzen oder weiterverkaufen zu wollen, so müssen Sie unabdinglich an den Rechteinhaber herantreten. Nach den Regeln des freien Marktes, je nach gebotenem Höchstpreis, kann eine Domain nach Verkauf dann den Besitzer wechseln. Eingehalten werden müssen aber stets Namensrechte als auch Markenrechte, damit der Handel seine Legalität bewahrt. Demnach sind auch Domains, die nicht unter rechtlichem Schutz stehen, besonders beliebt im Handel. Leichter ist das Ganze, wenn Sie eine freie Domain erwerben möchten, bei Domains deren Rechte noch nicht vergeben sind. In diesem Fall müssen sie sich lediglich als Rechteinhaber registrieren. Das dies aber nicht so einfach sein dürfte, wird wohl jedem potenziellen Käufer oder Interessenten klar sein. Hätte man die Folgen des Internets mit seinem satten Angebot an Inhalten nur zu einem Bruchteil abschätzen können, so wäre heute vielleicht mehr als nur der ein oder andere unter Ihnen bereits in hohem Maße vermögend. Die einzelnen Webseiten steigen in ihrer Anzahl dermaßen stark und beständig schnell an, dass die Zahl an freien Domains immer weiter zurückgeht. Ein einfaches Registrieren ist demnach kaum noch möglich, vielmehr boomt der Handel mit Domains selbst.

Auf welche Weise ein Handel letztlich stattfindet ist generell sehr unterschiedlich. Entweder man tritt selbst an einen Verkäufer heran, wenn man sich um eine Domain bemüht oder aber ein Verkäufer versucht auf aktive Art seine Domain loszuwerden, sei es in diversen Plattformen oder über Vermittler bzw. Agenturen. Die Ausgaben von Käufern für Domains steigen in ähnlichem Maße wie das Angebot an unterschiedlichen Internetseiten. Verkaufserlöse von mehreren Millionen US-Dollar sind dabei längst keine Seltenheit mehr. Abschließend ist noch ein Kritikpunkt zu erwähnen, der oftmals in Zusammenhang mit dem Domainhandel einhergeht. Hier wird oft bemängelt, dass viele Domains nach ihrer Registrierung ungenutzt bleiben, da sie von vornherein nur zu gewerblichen Zwecken gedacht waren.

Affiliate Marketing

Wie Philipp Reisener weiß, kam der Einfall des Affiliate – Marketing kam von einer jungen Frau und dem Amazon – Begründer Jeff Bezos. Die junge Frau unterhielt eine Webseite zum Thema: Scheidung. Sie bot Jeff Bezos eine Verkaufsprovision an, um Bücher bei sich auf der Webseite vorzustellen. Das Affiliate – Marketing, mit dem auch Philipp Reisener sein Geld verdient, war geboren. Amazon ist nunmehr dabei die Bücher und die CDs auf mehr als 500 000 Partner – Webseiten zu verkaufen.

Um allen Einsteigern nochmals einen Überblick über das Affiliate Marketing zu verschaffen, habe ich in meinem Philipp Reisener Blog erneut eine Zusammenfassung geschrieben:

In dem Affiliate – Marketing geht es darum, dass diverse Partner, als Affiliaten bekannt, unterschiedliche Links auf ihren Webseiten, in ihrem Blogs, in E – Mails, in etlichen Suchmaschinen, in Feeds usw. platzieren und gleichzeitig dafür Werbung machen. Dafür gibt es eine entsprechende Belohnung. Sie werden ausreichend vergütet. So schnell und doch so einfach kann Bares verdient werden. Die Höhe der Vergütung hängt von dem Erfolg ab. Zu einer Vergütung gehört beispielsweise:

– jeder einzelne Klick (Pay per Klick)
– de kostenlose Anmeldung (Pay per Lead)
– den Verkauf (Pay per Sale)

mit dazu.

Eine Affiliate – Marketing ist bei

– kleinere Webseiten
– mittlere Homepages
– für Agenturen
– größere Webseiten
– Dienstleistungen (die online ausgeführt werden)

empfehlenswert, bei denen eine eigene Vermarktung nicht infrage kommt oder die mit einer TKP – Kampagne nicht ausgelastet sind. Wichtig dabei ist es, dass alle Geld durch Provisionen verdienen möchten. Die Aktivitäten im Internet der diversen Partner – Webseiten sind ganz einfach mess- und steuerbar. Für die Online – Händler gibt es die Möglichkeit zu sehen, welcher Partner welchen Umsatz erzielt. Erfolgreiche Partner können auf gesonderte Maßnahmen und auf eine stärkere Bindung an dem Handel hoffen.

Affiliate – Programme benötigt eine Integration, um das Marketing erfolgreich umzusetzen. Wer mithilfe eines Affiliate – Programmes ausriechende Umsätze erzielen möchte, braucht die richtige Strategie, richtige Partner sowie ein gutes Management in der Partnerbeziehung. Nachfolgend einige Tipps zum erfolgreichen Affiliate – Marketing:

– professionelle Partner
– vielfältige Medienbereiche
– faire Konditionen
– gutes Partnerbeziehungsmanagement
– integrative Verkaufsprozesse
– Ziele definieren

Zielgruppenrelevanz im Newslettermarketing

Trotz seines inzwischen inflationären Auftretens ist der klassische Newsletter immer noch ein hervorragendes Online Marketing Tool – wenn er denn zielgruppenaffin und intelligent aufgebaut und eingesetzt wird. Die erreichte 1on1-Kundenpflege, sein Kundenbindungspotenzial und die mit ihm verknüpfte Leadgeneration lassen den Newsletter manch anderer, auf den ersten Blick attraktiverer Social Media Applikation, überlegen sein.

Das alles voraus geschickt, funktionieren Newsletter nur dann, wenn sie kontinuierlich und nachhaltig von vielen relevanten Zielgruppenteilnehmern abonniert und abgerufen werden. Hierfür müssen Sie Ihre Newsletter Abonnenten kennen und ihre Motivation verstehen. Das ist die Grundvoraussetzung für die inhaltliche Relevanz dieses Tools, die primär über seinen Erfolg entscheidet. Stellen Sie sich also immer zwei Schlüsselfragen, bevor Sie mit dem Newslettermarketing loslegen: Erstens, wie nutzt der (Neu-)Empfänger seine E-Mail- und Social Media Accounts und welche Inhalte, Angebote, Promotions oder Incentives könnten ihn zu einem langfristigen Newsletterempfänger machen?

Ein als relevant und mehrwertig empfundener Newsletter stimuliert nicht nur das E-Commerceverhalten, sondern verankert auch Ihre Marke oder Ihr Unternehmen im Gedächtnis des Empfängers. Gleichzeitig steigern intelligent gestreute Links Ihren Seitentraffic und sind damit eine aktive SEO-Maßnahme. Deshalb sollte am Anfang jeder Newsletter-Strategieplanung eine Analyse der inhaltlichen Präferenzen potenzieller Empfänger stehen. Diese kann basieren auf eingekauften oder selbst recherchierten Datensammlungen – oder aber, sehr viel effektiver und zielgerichteter, auf einer eigenen Umfrage. Denn wer weiß besser als Ihre unmittelbare Zielgruppe, was sie interessiert? Allerdings müssen Sie beim Entwurf einer solchen Umfrage die Tatsache im Auge behalten, dass kaum ein User die komplette Marge an Möglichkeiten kennt, die ihm ein Newsletter bieten könnte – sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich Format und Social Media Anbindung. Wenn Sie Ihre Fragen und Vorschläge nicht präzise genug formulieren, werden Ihnen lediglich von anderen Newslettern gekannte Wunschinhalte kommuniziert. Stellen Sie deshalb immer eine möglichst vielseitige Liste an potenziellen Inhalten vor, die Ihre Kunden auswählen und dann noch kommentieren und ergänzen können.

Knüpfen Sie die Teilnahme an der Newsletter-Umfrage immer an einen Bonus. Zweifach sinnvoll sind erhebliche Reduktionen auf Produkte oder Dienstleistungen, die schon in diesem Stadium zu Umsatz und erhöhtem Traffic führen können. Die erhaltenen Antworten müssen dann ausgewertet werden – und zwar nicht nur, wie das marketingtechnisch am nahe liegendsten zu sein scheint, im Hinblick auf die meist erwähnten Inhalte. Natürlich stellen Sie mit diesen zunächst einmal die Mehrheit der Empfänger zufrieden. Gleichzeitig aber fokussieren sich natürlich auch alle konkurrierenden Newsletter mit großer Wahrscheinlichkeit auf denselben, massenkompatiblen Inhalt. Achten Sie deshalb auch auf “Randthemen”-Vorschläge, die langfristig eben gerade zum Unique Selling Point Ihres Newsletters werden können.