Online Marketing for Beginners

Online Marketing for Beginners

Wer eine neue Internetpräsenz erstellt und dabei die Notwendigkeit und die Möglichkeiten des Online Marketings erfasst, fragt sich stets, wo er beginnen soll. Es ist sinnvoll, Experten wie Philipp Reisener zu beauftragen, dennoch ebenso hilfreich, die Hintergründe des Online Marketings zu verstehen – vor allem, wo das Marketing im Netz zu Beginn ansetzt.

Interdisziplinäres Marketing

Zu den jüngsten Entwicklungen gehört ohne Zweifel das Social Media Marketing. Einige Maßnahmen generieren Social Traffic. Dazu gehören:
-eine Domain mit einem zugkräftigen Namen sichern, der auf das eigene Produkt/die Dienstleistung hinweist
-Inhalte schaffen / Mehrwert bieten / den eigenen Stil finden
-den eigenen Twitter Account einrichten und dazu ein Gefolge aufbauen
-ein Facebook-Fan-Seite kreieren und diese mit dem Blog auf der eigenen Seite verbinden
-auf Business-Seiten wie Linkedin, Xing oder Yasni einen Account einrichten.
-soziale Interaktion starten
-Linkbaiting. Das meint wörtlich das Ködern von Links.

E-Mail Marketing

Das E-Mail-Marketing ist ein Feld für sich, es lohnt sich am ehesten zielgerichtet. Wenn man anfängt, fehlen komplett die E-Mail-Adressen, denen man eine sinnvolle Werbung schicken könnte. Mittels Lead Generation entstehen Adress-Listen. Dieses beruht auf Methoden wie dem Schreiben von E-Books, dem regelmäßigen Führen eines Blogs oder der Durchführung von Webinars. Hier stellt sich eine Community her, die sich gern über Neuigkeiten informieren lässt. Geduld ist angesagt, manch einer der Partner wird erst in einigen Jahren zum Kunden. Ein gutes Mittel ist zweifellos das Einrichten von Feedreadern. RSS-Leser können erfasst und nachverfolgt werden, auch diese können bald zur treuen Gemeinde zählen.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Diese beginnt mit der Recherche der wichtigsten Keywords, die auf der eigenen Seite enthalten sein sollten. Ebenso gehört zu einer guten SEO On Page (auf der Seite) eine Kategoriebestimmung – wo gehört die Seite eigentlich hin? Unter welchem Schlagwort sollte sie zu allererst gefunden werden? Es gibt viele wirklich gute Seiten im Netz, die übersichtlich aufgebaut sind, die Mehrwert und tolle Leistungen bieten, jedoch weiß der User regelmäßig nicht, was die Seite eigentlich bezweckt. Hier fehlt die “Kopfidee”.

Der zweite Teil der SEO ist die Optimierung Off Page, also außerhalb der Seite, und diese setzt stets bei Linkbuilding an. Nach wie vor gehen Experten davon aus, dass gute Backlinks eine Seite am ehesten nach oben ranken. Mit Linkbuilding ist es tatsächlich möglich – eine sinnvoll strukturierte Seite vorausgesetzt – in kürzester Zeit auf Seite 1 bei Google zu landen: dort, wo die Musik spielt. Es ist versucht worden, selbst Zeiträume von 24 oder gar 12 Stunden sind möglich.

Werbekosten senken durch einen günstigen Google AdWords Qualitätsfaktor?

Google Adwords als Maßnahme des Online-Marketings genießen mittlerweile beachtlichen Stellenwert. Auch wenn der User die Werbung als solche erkennt, kann ein geschickt formulierter Text und Keywords, die punktgenau mit denen der Landingpage, auf die der User geführt wird, übereinstimmen, die Wahrnehmung des potenziellen Kunden “austricksen”. Der Landingpage sollten Sie hohe Aufmerksamkeit schenken, denn hier muss eingelöst werden, was in der Online-Werbung in Aussicht gestellt wurde. Hier werden die Kaufimpulse gesetzt, die Köder geschluckt.

Google hat mit dem AdWords Qualitätsfaktor ein Instrument zur Bewertung von Online-Anzeigen eingeführt, das die Nutzer-Relevanz von Anzeigen auf einer Skala zwischen 1 und 10 einstuft. Nur Anzeigen mit einem hohen User-Nutzen werden auch angeklickt. Genau dann findet auch eine Anzeigenschaltung statt, die Geld in die Google-Kasse spült. Häufiger Traffic ergibt sich logischerweise aus einer hohen Attraktivität für den User, der sich in seinem Bedürfnis erkannt und verstanden fühlen will.

Mit der Anzeigenschaltung wird auch der Quality Factor der Adwords bestimmt, der das Abrechnungssystem beeinflusst. Er wirkt sich auf die Cost-per-Click-Beträge aus und definiert den Anzeigenrang und die Platzierung innerhalb der Ergebnislisten. Eine Relevanz-Einschätzung findet zwar nicht nur über das Kriterium Quality Factor statt, aber ein positiver Quality Factor kann sich kostenreduzierend erweisen.

Sie sollten also viel Sorgfalt darauf verwenden, die Adwords kongruent mit Landingpage und Website zu formulieren und die Werbekampagne so differenziert und userorientiert wie möglich zu gestalten. Pointierte Slogans, aussagekräftige Keywords, eng eingegrenzte Produktaussagen, die sich von denen der Mitbewerber abheben, erhöhen die Attraktivität auf den User sowie den Google Adwords Quality Factor. Adwords sollten das konkrete Bedürfnis des Users in einen emotionalen Kontext einbinden und mit Promotionsaussagen und Aufmerksamkeit erregenden Signalen unterfüttern. Anzeigen, die ins Auge springen und die Anker werfen, gehören in die Hand des Fachmanns.

Die Trends 2011 – Cloud Computing und der Aufsteiger Social Media

Die Trends 2011 – Cloud Computing und der Aufsteiger Social Media

Der Hightech-Verband hat kürzlich eine Umfrage zu den Trends des Jahres 2011 unter Mitgliedern der ITK-Branche durchgeführt. Philipp Reisener informiert Sie zu den Trends des Jahres 2011. Cloud Computing steht ganz weit vorn, Social Media ist das Thema schlechthin, das mitten im Höhenflug eines steilen Aufwindes steht.

Mobilität und Sicherheit ebenfalls bedeutsam

62 Prozent der Befragten benannten Cloud Computing, im Vorjahr waren es noch 45 Prozent gewesen. Gleich danach kam übrigens die IT-Sicherheit, rein thematisch sind diese Bereiche verknüpft. Auch mobile Anwendungen und Virtalisierung behalten ihren Stellenwert. Doppelt so viele Anwender wie vor einem Jahr (24 zu 12 Prozent) sehen Social Media als bestimmenden Technologietrend. Diese Zahl könnte man als den Beginn einer steilen Karriere dieses Themas betrachten, das tatsächlich erst seit etwa einem halben Jahr verstärkt auf der Agenda der meisten Web-Marketer steht. Leistung und Effizienz werden die Entwicklung neuer Technologien beschleunigen, das Cloud Computing befindet sich wahrscheinlich in einer Revolution. Und alles wird mobil, dank Smartphones und Tablet-PCs.

Cloud Computing als Milliarden-Markt

Innerhalb weniger Jahre wird das Cloud Computing einen Milliarden-Markt mit hoher Standortfunktion abdecken. Die Anwender erhöhen ihre Effizienz, sie steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit, und die mittelständischen Softwareanbieter sind herausgefordert. Produkte und Dienste müssen angepasst werden. Die Experton Group hat für BITKOM eine Studie erstellt: Der Markt wird bis zum Jahr 2015 auf voraussichtlich 8,2 Milliarden Euro allein in Deutschland wachsen, mit Raten von knapp 50 Prozent jährlich. Zehn Prozent aller IT-Ausgaben überhaupt werden in fünf Jahren auf diesen Bereich entfallen. Daneben werden sich Tablet-PCs auf dem Massenmarkt durchsetzen, Internet wird es künftig überall geben – auf der Straße, im Park, in der U-Bahn, im Auto. Das stimuliert die App-Entwicklung, zudem wird es möglich, dass Mitarbeiter von überall aus auf die Server ihres Unternehmens zugreifen. Zeitgleich mit diesen wahrlich faszinierenden Entwicklungen rückt das Thema der IT-Sicherheit in den Fokus, was nur allzu verständlich ist. Und es ist nicht die technische Sicherheit allein. Social Engineering heißt die neueste Spielart von Kriminellen, die sich via Internet Zugang zu Mitarbeitern und deren sensiblen Informationen verschaffen, Druck ausüben oder einfach Hilfsbereitschaft ausnutzen. Die Datenschutzdebatte des Jahres 2011 wird sich auch und zunehmend darum drehen, wie Social Networks persönliche Daten behandeln, neue Standards und freiwillige Richtilinien müssen erst noch entworfen werden. Im Bundesinnenministerium sind Gesetzesentwürfe in Arbeit.

Social Media in Unternehmen

Dieses wird ein unverzichtbarer Bestandteil künftiger Unternehmenskultur. Damit ändern sich auch Marketingstrategien, denn die modernen Online-Bürger sind vor allem eines: hoch aufgeklärt.

Zehn Thesen des BVDW zur Zukunft der sozialen Netzwerke

Zehn Thesen des BVDW zur Zukunft der sozialen Netzwerke

Vom Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. kamen schon im Februar 2011 zehn Thesen zur Zukunft von sozialen Netzwerken, wobei man nur auf das Jahr 2011 fokussiert. Zu schnell geht die Entwicklung, um weiter vorauszuschauen. Die wesentlichsten Veränderungen werden in der Öffenttlichkeitsarbeit, der Marktforschung, dem Marketing und der Kundenbindung kleinerer und mittelständischer Unternehmen gesehen. Wie Philipp Reisener weiß, nuztzen große Unternehmen Social Media schon längst, auch als dieses noch nicht so hieß. Denn was anderes sind Kundenrezensionen auf Amazon?

Die Thesen im Einzelnen

1.)Social Media wird fester Bestandteil von Unternehmensorganisationen. Praktikantenlösungen haben ausgedient, im modernen Marketingmix sind soziale Netzwerke fest integriert, auch innerhalb der Unternehmenskommunikation. Schon heute wird empfohlen, neue Bewerber eines Unternehmens auch, sogar bevorzugt über facebook kennenzulernen.

2.)Employer Branding, also die “Vermarktung der Arbeitgeber”, findet verstärkt über Social Media statt, also eine Vertiefung des schon in der ersten These angesprochenen Punktes. Auf Homepages wird es nicht mehr statische Personalbereiche geben, auch Anzeigenportale sind von gestern. Bewerber werden behandelt wie anspruchsvolle Kunden. Man informiert sich über die sozialen Netzwerke gegenseitig übereinander.

3.)Die sozialen Prozesse im Social Media Marketing werden zur Produktentwicklung genutzt. Diese Ressource lassen sich Unternehmen nicht entgehen. Durch soziale Netzwerke entsteht eine extrem breite Wissenbasis, die der Produktentwicklung Input und schnellstes Feedback liefert. Langwierige Befragungen gehören damit der Vergangenheit an.

4.)Das Beziehungsmanagement wird sozialer, CRM-Bereiche verschmelzen mit Social-Media-Komponenten. Die ersten Felder hierfür sind Kundenbindung- und Service sowie Leadmanagement.

5.) Die zweite Reihe, kleine und mittelständische Unternehmen, entdecken das Thema und springen rasch auf. Sie profitieren davon, dass die Fehler der “Großen” inzwischen bekannt sind. Einer dieser Fehler: Zu viel Werbung in sozialen Netzwerken kann mehr Schaden als Nutzen anrichten.

6.) Nicht nur auf facebook findet Social Media statt. Dorthin flossen große Budgets – mit unsicherem Return of Investment. Doch neue, dynamische Plattformen entstehen täglich, durch die Vernetzungsmöglichkeiten muss es nicht der eine “Riese” sein, auf dem man präsent ist. Auf vielen Netzwerken anwesend, aktiv und vernetzt zu sein kann ebenso viel bringen.

7.) Erfolgsfaktor Nr 1: Soziale Intelligenz. Schon 2010 war Social Media Monitoring ein großes Thema, dieses Jahr werden die Tools verfeinert.

8.) Nach wie vor diskutiert: Das ROI. Ist der Erfolg messbar? Noch dazu “weiche” Faktoren wie das Image eines Unternehmens, das doch gerade in sozialen Netzwerken hervorragend gemessen werden kann? Wie sieht es mit harten Fakten und Zahlen aus?

9.) Social Media schafft neue Berufe.

10.)Alte Kampagnen sind out – Engagement ist gefragt.

Philipp Reisener hält Sie in seinen Blog weiter auf dem Laufenden.

Reputationsmanagement im Internet

Wenn Sie daran interessiert sind herauszufinden, was über Sie im Internet verbreitet wird, dann sollten Sie diesen Artikel von Philipp Reisener aufmerksam lesen. Sie erfahren, warum Sie ein Social Media Monitoring System brauchen, woraus es besteht und welche Tools Sie beispielsweise einsetzen können. Dieser Artikel schneidet das Thema nur an, vertiefende Informationen demnächst auf diesem Blog. Aber nun los…

Die Nutzerzahlen in den sozialen Netzwerken steigen explosionsartig. Alleine Facebook verzeichnet über 400 Mio. Nutzer und täglich werden mehr als 50 Mio. Tweets über den Twitter-Äther versendet. Inhalt vieler dieser Tweets sind Meinungen über Produkte und Dienstleistungen. Wenn Sie nicht in die kommunikative Defensive geraten wollen, dann sollten Sie genau zuhören. Hier kommt Reputationsmanagement ins Spiel. Nur wenn Sie mitbekommen, was über Sie geredet wird, können Sie angemessen reagieren.

Ein Social Media Monitoring System besteht aus drei Teilen. Zum einen gibt es einen Scanner, ein Programm bzw. ein Softwaredienst, der pausenlos die sozialen Medien nach Suchbegriffen scannt. Diese Suchbegriffe sind beliebig, im Falle des Reputationsmanagements ist es aber in der Regel der Name Ihres Produkts oder Ihres Unternehmens. Wird der Scanner fündig, dann wird über den Sender eine Nachricht übermittelt. Dies geschieht wahlweise als RSS-Feed, E-Mail oder sogar per SMS. Diese Nachrichten werden dann vom Empfängerprogramm gesammelt und stehen dem Anwender so bei Bedarf zur Verfügung.

Im Folgenden ein Beispielsystem:
Als Scanner wird in der Twittersuche (search.twitter.com) ein Feed mit dem Suchbegriff “eigener Firmenname” erstellt. Dieser Feed wird mit Hilfe des Online-Sammeldienstes Notify.me (Sender) per E-Mail an die eigene E-Mail Adresse versendet. Sie finden eine E-Mail in Ihrem E-Mail Programm (Empfänger) sobald ein neuer Fundort auftaucht.

…und dann? Sie werden sich jetzt mit Recht fragen, was Sie davon haben alle Nennungen Ihres eigenen Namens brühwarm in Ihrem E-Mail Postfach zu haben. Je nach Art der Nennung könnten Sie mit Abmahnungen reagieren (unschönes Thema, aber manchmal leider notwendig) oder die Chance nutzen als kundennahes Unternehmen mit Kommentaren Ihrerseits zu beweisen, wie sehr Ihnen die Zufriedenheit Ihrer Kunden am Herzen liegt. Frei nach dem Motto: Jede Kritik ist eine Chance.

Wie Sie sehen, ist es laut Philipp Reisener keine Kunst den eigenen Ruf im Internet zu schützen. Ein einmal aufgestelltes System erfüllt seinen Zweck fortlaufend und Sie können umgehend auf Kritik, Lob und Vorschläge reagieren. Sie müssen nichts weiter tun als Ihr E-Mail Programm zu öffnen, dem Link zu folgen und über die richtige Reaktion nachzudenken.