Category Archives: Social Media Marketing

Hier finden Sie aktuelle Blog-Beiträge von Philipp Reisener zum Thema Social Media Marketing

Deutsche Unternehmen werden selbst aktiv

Social Media Marketing ist in Deutschland ein Thema, das die Unternehmen in der eigenen Hand behalten wollen. Dieses Ergebnis brachte eine Studie des Deutschen Instituts für Marketing ans Licht. Demnach handhaben fast 69 Prozent aller Firmen in der Bundesrepublik die zugehörigen Maßnahmen in Eigenregie. Nur ein Bruchteil der Unternehmen lagert Social Media Marketing an externe Agenturen aus. Gerade einmal zwölf Prozent der deutschen Betriebe entscheiden sich derzeit für diesen Weg. Der Rest der Unternehmen ist demnach überhaupt noch nicht im Bereich des Social Media Marketings aktiv.

Keine Strategie und kein festes Budget
Allerdings verfügen nur 22 Prozent der Unternehmen überhaupt über eine feste Strategie für das Social Media Marketing. Und nur rund 20 Prozent der Unternehmen haben einen festen Etat für diesen Bereich. Diese Statistik ist deshalb umso bedeutender, weil in der Erhebung des Jahres 2011 noch 27 Prozent der Firmen angaben, einen eigenes Budget für Social Media Marketing zu haben. Viele Betriebe haben sich also entschieden, den diesbezüglich Topf wieder zu streichen. Die Studie des Deutschen Instituts für Marketing ist allerdings nicht der Frage nachgegangen, weshalb sich die Unternehmen zu diesem Schritt entschieden haben.

Mehr Unternehmen in den Social Media aktiv
Trotz der Trendwende beim Geld ist der Anteil der Unternehmen, die im Social Media Marketing aktiv sind, im Vergleich mit 2011 doch moderat angestiegen. Demnach sind derzeit 68,9 Prozent der deutschen Firmen diesbezüglich engagiert. Ein Jahr zuvor waren es noch 66,3 Prozent der Unternehmen. Die meisten Firmen interpretieren das Marketing allerdings als die bloße “Präsenz in den Netzwerken”. Von den Nicht-Nutzern wollen künftig 35 Prozent auf Social Media Marketing vertrauen, 40 Prozent der Unternehmen sind unentschlossen und der Rest ist dagegen. Und dies, obwohl alle Statistiken sagen, dass die sozialen Treffpunkte im Netz für die Betriebe immer bedeutender werden: Allein bei Facebook sind deshalb inzwischen 92 Prozent aller Unternehmen, die Social Media Marketing überhaupt betreiben, registriert.

Moderne Usability Optimierung

Dass Güter, Geräte, vor allem hoch technische Erzeugnisse einem Test auf ihre Gebrauchstauglichkeit unterzogen werden – dem Usability-Test -, ist nichts Neues. Zwar assoziieren Webdesigner sofort mit der Usability einer Firmenhomepage und noch mehr eines Online-Shops, aber auch Staubsauger oder Fahrräder werden auf ihre Nutzerfreundlichkeit getestet, und das findet schon sehr lange statt. Ein Usability-Test stellt eine empirische Evaluation dar, im Gegensatz zu einem analytischen Verfahren, etwa dem Cognitive Walkthrough, bei dem theoretisch die Handlungsabläufe des Nutzers vorweg gedacht werden. Die Usability-Tests von Webauftritten wurden in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren standardisiert, nichtsdestotrotz findet auch bei den Tests eine Entwicklung statt, um Usability wesentlich schneller optimieren zu können.

Szenariobasierte Usability-Tests

Da Entwickler die Schwachstellen ihres Projektes gern übersehen (müssen), weil sie es viel besser kennen als der unbefangene Nutzer, müssen eben solche Nutzer als Testpersonen herhalten. Für deren Auswahl werden mögliche Kandidaten befragt, inwieweit sie ähnliche Projekte bereits kennen oder ob sie überhaupt zur potenziellen Zielgruppe gehören. Dann erledigen sie typische Aufgaben mit der Webseite und dokumentieren (am besten durch lautes, aufgezeichnetes Sprechen) die Schwachstellen und Vorzüge der Seite. Bei Online-Shops hat sich herausgestellt, dass ein Abbruch von Käufern vielfach kurz vor dem Bezahlvorgang erfolgt, und dann innerhalb einer Sekunde. Dieses Szenario richtig zu deuten und Verbesserungen des Shops zu implementieren ist die Aufgabe des klassischen, szenariobasierten Usability-Tests.

Live-Optimierung mittels User-Tracking

Es geht aber noch besser und effizienter, wenn nämlich ein permanentes User-Tracking durchgeführt wird. Moderne, innovationsorientierte Unternehmen gehen längst diesen Weg. Dabei wird das Verhalten jedes einzelnen Nutzers analysiert, was technisch zwar in der Implementierung nicht unaufwendig ist, im späteren Verlauf aber sehr kostengünstig ausgewertet werden kann. Die Tools stehen zur Verfügung und erledigen die Arbeit automatisiert, entscheidend ist lediglich die Vorgabe des Trackings durch die Betreiber. So könnten sich Online-Shop-Betreiber für zwei Bereiche vorrangig interessieren: Auf welche Weise werden Besucher auf meinen Shop aufmerksam, und wo brechen sie ihre Käufe ab? Wenn das mittels User-Tracking herausgefunden wird, kann der Shop an diesen Stellen behutsam, während des Betriebes, optimiert werden, indem nachts kurze, angekündigte Relaunches stattfinden. Das Tracking wird fortgesetzt, auf diese Weise kann eine Webseite in kürzester Zeit ihren optimalen Auftritt erreichen.

Meine Freunde, deine Freunde

Das Internet ist schon toll, man erhält dort Informationen, immer die neusten Nachrichten, muss im Grunde das Haus gar nicht mehr verlassen, um dennoch an die ganze Welt angekoppelt zu sein. Es hat aber auch diverse Untiefen, und wer sich lange genug mit dem Internet (auch professionell) beschäftigt, wird fest stellen, dass es die “Realität” dort wirklich nicht mehr gibt. So kam jetzt ein Skandal zutage, der zeigte, dass all die Däumchen reckenden “gefällt mir” Fans einer Seite oder Firma mit großer Vorsicht zu genießen sind. Es flog auf, dass viele Firmen sich Fans gekauft hatten, natürlich, um im Internet besser da zu stehen.

Irgend wie ist das rührend, erinnert ein bisschen an längst vergangene Schulzeiten, wo man Mitschüler mit Brausepulver gewogen machte, sie dazu bewegte, die Stimme bei der nächsten Klassensprecherwahl für die eigene Person abzugeben. Brausepulver gegen Status, ein Mitsprachrecht, also auch damals schon ein Stück Macht. Der Skandal, über den auch Philipp Reisener berichtete, bezieht sich aber auf ein massenhaftes Phänomen, ein Kaufen von Freunden im großen Stil. Und ganz nebenbei bezieht er sich auf “neue Jobs”, die erst durch das Internet möglich werden. Neulich auf der Party: Und was machst du so beruflich? Ich gebe Stimmen für Firmen ab.

Dass manches dabei enttarnt wird, ist grundsätzlich gut und beruhigend, dennoch reißen solche Vorgänge eine Art Deckel über einem Höllenschlund auf. Was ist denn heute noch echt, was darf man – auch als Kunde – noch glauben? Stimmen die Kundenbewertungen, sind all die Sterne wirklich verdient? Es ist davon auszugehen, dass alles noch viel schlimmer, subtiler kommt. In Zukunft wird das Faken eben noch weiter perfektioniert, nach dem Motto, mal sehen, ob es einer merkt. Immer einen Schritt weiter sein, die Medien melken, wo man kann, das wird sicher für viele Internet “Player” eine echte Herausforderung sein.

Social Media wird zum Marketing-Mainstream

Social Media ist inzwischen zum Marketing-Mainstream geworden. Dies ist das Ergebnis der “Social Media Conference” in Hamburg. Demnach hat sich in den vergangenen Jahren eine Trendwende ergeben. Standen vor drei Jahren noch die Verantwortlichen, die auf Social Media setzten, unter Rechtfertigungsdruck, seien mittlerweile die klassischen Marketing-Maßnahmen in die Defensive geraten, so die Referenten an der Elbe.

Social Media funktioniert auch im B2B-Bereich
Der Erfolg von Social Media kommt nach Ansicht der Experten vor allem daher, dass die Verantwortlichen erkannt hätten, dass es wichtig sei, “dorthin zu gehen, wo die Kunden sind”. Foren spielten dabei weiterhin eine wichtige Rolle. Gleiches gelte für Facebook. Das Social Network Google+ sei hingegen für Marketing-Maßnahmen unbedeutend, jedoch aus SEO-Gründen mittlerweile unverzichtbar. Interessant sei es aber auch, so die Referenten weiter, dass Social Media Marketing nicht nur im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich funktioniere. Die bewiesen auch die Zahlenverhältnisse der Konferenz. Die Tagung war auf zwei Tage angesetzt. Der erste Tag widmete sich dabei ausschließlich dem B2C-Bereich, wohingegen der zweite für “Business to Business” reserviert war. Beide Tage wurden gleich gut besucht.

Problem: CRM
Die meisten Unternehmen, die in Hamburg vor Ort waren, berichteten über durchweg positive Erfahrungen mit Social Media Marketing, allerdings schilderten sie alle übereinstimmend ein technisches Problem: Es sei schwierig, Social Media mit Programmen für Customer-Relationship-Management zu verbinden. Die Struktur der Daten, die man aus Social Media gewinne, passe mit den meisten CRM-Systemen nicht zusammen, erklärten die Fachleute den Ursprung des Problems. Für die Erfolgsmessung, um die es bei CRM primär geht, sei es deshalb wichtig, die Social Media-Metriken so zu übersetzen, dass auch die Manager der Unternehmen damit etwas anfangen könnten.

Social Media Marketing – Der Selbstläufer in der Werbeindustrie

Reden alle von Krise und Rezension, beschreitet die Werbe- und Marketing-Industrie immer neue Wege, von denen sowohl Anbieter als auch Kunden profitieren. Im Blog von Philipp Reisener finden Sie stets aktuelle Marketing-Tipps. Eine immer größere Rolle im Marketing spielen soziale Netzwerke. Hier tummeln sich Menschen, die ihre Interessen gerne anderen mitteilen und offen sind für Empfehlungen. Markenwerbung erzeugt in sozialen Netzwerken weitaus größere Aufmerksamkeit als in anderen Werbemedien.

Vorteile von Social Media Marketing
Wie gute Werbung ihre Interessenten erreicht und von ihnen wahrgenommen wird, hängt entscheidend von der Zeit ab, die jemand in das Lesen von Werbung investiert. Fünf Strategien im Social Media Marketing sorgen dafür, dass die Werbung beim Leser ankommt und haften bleibt:

Immer Online und die Werbung ständig im Blick:
Der wichtigste Werbe-Faktor des Social Media Marketings ist der Sofort-Effekt. Dank Smartphone oder Tablet PC ist die Zielgruppe der Marketing-Industrie auch unterwegs online. Neu geschaltete Werbung wird demnach sofort gesehen. Das bedeutet auch, dass sie stets im Blickfeld des Betrachters bleibt und somit verinnerlicht wird. Selbst, wenn eine Marketing-Kampagne längst von der eigenen Netzwerkseite verschwunden ist, erinnert sich der User daran. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber E-Mail- oder Zeitungs-Werbung, die aus Zeitgründen schnell gelöscht bzw. nur kurz überflogen werden.

Selbst erfüllende Werbung:
Haben Sie eine ansprechende Werbung erst einmal im sozialen Netzwerk platziert, lebt diese vom Weitersagen. Die Menschen kommunizieren sehr viel im Netz. Beispiel: Werbung für neue Schuhe spricht Millionen Frauen an. Frauen geben gerne Empfehlungen an andere Userinnen im Netz weiter, während über Werbung in Zeitungen kaum gesprochen wird.

Der Klick, der Tore öffnet:
Wer eine Werbung auf seiner Seite im sozialen Netzwerk anklickt, demonstriert damit zumindest Kaufabsichten und zeigt, wo die Interessensgebiete für Werbung liegen. Wer beispielsweise auf eine Werbung für Mobiltelefone klickt, ist offen für Marketing-Aktionen dieser Art.

Ist der Ruf erst ruiniert (Online Marketing News)

Der altbekannte Spruch, dass man ganz fröhlich leben könne, wenn die Leute einem sowieso alles Schlechte der Welt zutrauen, gehört der Vergangenheit an. Was früher im engen Kreis der Kollegen oder Nachbarn “verhackstückt” wurde, nämlich ein Fehlverhalten, schlägt heute im Internet Wellen, die dem Bösewicht wirklich schaden können. Ein aktuelles prominentes Beispiel ist die etwas abstrus anmutende Affäre Bettina Wulff. Hierbei kann man mehrere Dinge beobachten: Diese Dame hat – oder hat sie nicht? – eine Vergangenheit, die nicht so recht ins Image der blonden, unschuldigen Ex-Bundespräsidentengattin passt. Nun ist sie aber nicht nur blond, sondern auch PR Fachfrau, und so tritt sie, um Gerüchte über ein Escortlady Vorleben zu entkräften, die Flucht nach vorn an. Ein Buch ist erschienen, und aller ursprünglichen Skepsis der Leser zum Trotz scheint es doch ein Bestseller zu werden.

Diese Form des Reputation Managements ist clever, sehr clever sogar, denn hier vereinen sich finanzielle Überlegungen und der Thrill, den ein “Vorleben” einer prominenten Person nun einmal hat. Sex sells, auch Sex, der vielleicht gar nicht stattgefunden hat. Die vielen Tricks und Winkelzüge, die jemand anwenden kann, um seinen Ruf wiederherzustellen bzw. eine saubere Weste erst zu erschaffen, haben schon einige bekannte Personen des Öfteren präsentiert. Da es nun einmal keine Realität gibt, und schon gar nicht in Zeiten des Internets mit seinen unendlichen Sichtweisen auf die Dinge, hat jeder die Chance, an seiner Reputation zu basteln. Engel oder Luder? Schau`n wir mal!

Wichtig ist bei solchen öffentlichen Vorgängen letztendlich das, was hängen bleibt, die ganze schmutzige Wäsche möchte wirklich niemand riechen. Ein Image, eine Reputation gezielt aufzubauen, daran arbeiten fleißige Schreiberlinge, die ihrem Herrn dienen. Im Grunde sind doch alle Engel oder Luder, je nach Sichtweise, oder? Man muss es nur schaffen, sich von alten moralischen Grundsätzen kräftig zu distanzieren, dann wird alles gut.

Email noch immer König des Online Marketings

Auch in Zukunft wird die Email noch die zentrale Rolle im Online Marketing spielen. Davon ist Matthias Ehrlich, der bei einem der größten deutschen Internet Provider für dieses Aufgabenfeld im Vorstand sitzt, überzeugt. Die elektronische Post spiele noch immer die wichtigste Rolle im digitalen Kundendialog, so der Experte. Sie sei der meist genutzt Kommunikationskanal zwischen den Konsumenten und den Unternehmen und zeitgleich auch die effizienteste Marketingmaßnahme mit dem größten Leistungspotenzial. Insbesondere die Newsletter, die via Mail versendet werden, seien die wichtigsten Informationsquellen für die Konsumenten über die Neuheiten von einer Firma.

Mails öffnen sich für neue technische Möglichkeiten
Die Mail habe ihre wichtige Stellung im Online Marketing behaupten können, erläutert Ehrlich, weil sie sich für technische Innovationen geöffnet habe. Insbesondere hochwertige Formate, wie beispielsweise Video-Mails steigerten nämlich das Markenerlebnis der Kunden und wirkten sich aus dem Grund positiv auf den Abverkauf von Produkten aus.

De-Mail als Medium der Zukunft
Die De-Mail, die als Briefersatz dienen kann, weil sich rechtsverbindliche Erklärungen ermöglicht, werde auch im Online Marketing große Karriere machen, ist der Experte überzeugt. Sie genieße bereits jetzt große Aufmerksamkeit und erfreue sich zudem eines großen Nutzervertrauens. Die De-Mail punkte darüber hinaus mit einer hohen Adressqualität und Spamfreiheit. Auf Dauer erhoffe man sich von der De-Mail deshalb auch, dass sich diese zu einem gehaltvollen Feedback-Kanal entwickele, schildert Ehrlich. Die Mail bleibe deshalb aufgrund der technologischen und qualitativen Weiterentwicklungen auf Sicht sehr wichtig für das Online Marketing.

Lokale Suche als geschicktes Online Marketing nutzen

Die lokale Suche von Google wird für kleinere und mittlere Unternehmen als Online Marketing-Tool immer wichtiger, wie eine jüngst veröffentliche Statistik der Suchmaschine beweist. So gab es im Jahr 2011 allein in Deutschland rund 278 Millionen Suchanfragen nach entsprechenden Firmen. Google liefert den KMUs einige Möglichkeiten, durch die sich diese angemessen vermarkten können, ohne dabei über ein großes Werbebudget zu verfügen.

Der Google Places Eintrag muss aktuell sein
Mit Google Places bietet die Suchmaschine das größte Branchenbuch des Planeten, das seit einiger Zeit (seit dem “Venice-Update”) speziell darauf ausgerichtet wurde, auch lokale Suchergebnisse liefern zu können. Die entsprechenden Einträge von Google Places tauchen deshalb in der normalen Suchmaschine ganz oben auf. Gerade für KMU’s empfiehlt es sich deshalb, den entsprechenden Eintrag zu pflegen, um auf diese Weise gefunden werden zu können.

Google Adwords: Die kostenpflichtige Variante
Google Places bietet allerdings keine Garantie, den Sprung nach ganz oben tatsächlich zu schaffen. Diese Sicherheit lässt sich Google durch das Adwords Programm bezahlen. Die Abrechnung dieser Marketing-Maßnahme erfolgt klick-basiert. Dies bedeutet, dass die Unternehmen Anzeigen kaufen und gezielt an den richtigen Stellen schalten lassen können, die sie anschließend bezahlen müssen. Die Höhe der Bezahlung hängt von der Zahl der Klicks sowie der Art der Anzeigen ab.Google Adwords ist dennoch eine lohnende Marketing-Maßnahme, weil man selbst steuern kann, wo die Anzeigen zu sehen sind. Es ist deshalb möglich, sie genau dazu platzieren, wo man die eigene Zielgruppe vermutet.

Google+ ist eine Erfolgsgeschichte
Unverzichtbar ist auch Google+. Das soziale Netzwerk zählt inzwischen mehr als 160 Millionen Mitglieder. Unternehmen, die sich hier registrieren und “Freunde” sammeln, gewinnen einen unschätzbaren Vorteil: Die Freunde erhalten die Unternehmenshomepage als erste angezeigt, wenn sie nach Keywords suchen, die mit der Firma eng in Verbindung stehen.

Social Media: Studie liefert Daten über die Zielgruppe

Eine neue Studie hat die demographische Zusammensetzung sozialer Netzwerke in den USA in den Blick genommen und dabei hoch interessante Daten für das Social Media Marketing herausgearbeitet. So dachte man bislang beispielsweise, vorwiegend jüngere Menschen in den Networks anzutreffen. Doch diese Einschätzung ist offenbar veraltet.

Die Altersstruktur in den sozialen Netzwerken
In den USA sind 26 Prozent aller Nutzer sozialer Netzwerke demnach zwischen 25 und 34 Jahren alt. Sie bilden damit tatsächlich die größte Einzelgruppe, doch nur knapp. Die 35- bis 44-Jährigen stellen immerhin schon 25 Prozent der User und die 45- bis 54-Jährigen kommen noch auf 19 Prozent. Es gibt mehr User, die älter als 36 Jahre sind als umgekehrt. Das Durchschnittsalter liegt bei 36,9 Jahren. Dies zeigt die breite Durchsetzung der Angebote in allen Altersschichten. Soziale Netzwerke sind längst keine Teenager- und Studentenplattformen mehr. Dies ist übrigens in allen Netzwerken der Fall: Selbst beim Branchenriesen Facebook sind mehr als 60 Prozent der User älter als 34. Bei Twitter sind es relativ präzise 60 Prozent der Nutzer, die dieses Alter bereits hinter sich gelassen haben, vergleichbares gilt zudem für MySpace und Last.FM. Einen mehrheitlichen Anteil von Nutzern, die jünger als 34 sind, gibt es momentan nur bei relativ unbekannten Angeboten wir Orkut oder Hacker News.

Mehr Frauen als Männer
Zugleich werden die sozialen Netzwerke inzwischen mehrheitlich von Frauen genutzt. Dies ist schon länger kein Neuigkeit mehr, doch wird noch einmal beeindruckend bestätigt. 71 Prozent der untersuchten sozialen Netzwerke wiesen einen höheren Frauenanteil auf. Die Verteilung liegt insgesamt bei 51,25 zu 48,75 Prozent zugunsten der weiblichen User. Allerdings ist das Verhältnis bei den großen Networks noch einmal deutlich klarer: Facebook weist beispielsweise eine Quote von 60 zu 40 Prozent zugunsten der Frauen auf. Twitter erreicht fast exakt die gleiche Verteilung. Die höchste Frauenquote hat der Fotodienst Pinterest, der wohl in Facebook verschwinden wird: 79 Prozent der Nutzer sind streng genommen Nutzerinnen. Obwohl es sich um amerikanische Daten handelt, können diese nach allgemeiner Einschätzung auch weltweit als Orientierung dienen. Die Trends zu heterogenen Nutzerschichten in Fragen von Alter, Beruf und Geschlecht ist überall zu beobachten.

Social Media Marketing gewinnt immer mehr an Bedeutung

Facebook, Twitter, Amazon, eBay, YouTube oder wie sie alle heißen, aber auch Blogs und Foren gehören zu den Social Medias. All diese Seiten haben in den letzten paar Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. So ist es nicht nur seit den Google Updates Panda, Penguin und Venice für das Suchmaschinen-Ranking von immenser Bedeutung, gut mit den Social Medias vernetzt zu sein. Darüber hinaus stellen sie die direkte Verbindung zum potenziellen Kunden dar. Doch einfach eine nett aussehende Webseite entsprechend in den Social Medias vernetzen, ist längst nicht mehr genug. Denn auch die Internet-User und Konsumenten sind bedeutend anspruchsvoller geworden.

Der Suchmaschinenriese Google und die Social Medias
Wenn Sie eine Internet-Seite oder ein eCommerce-Projekt betreiben, welches Sie global positionieren möchten, wissen Sie bereits seit dem Panda Update, dass die Social Medias Einbindung wichtiger ist als je zuvor. Aber auch die Betreiber von lokalen Seiten sind nun mehr unter Druck geraten. Dank dem Penguin Update von Google, das ebenfalls hohe Wellen in der SEO-Branche geschlagen hat, ist das Venice Update fast untergegangen in der ganzen Aufregung. Dabei hat Google bei der “Local Search” ebenso kräftig an der Algorithmus-Schraube gedreht mit Venice Anfang des Jahres. Das bedeutet nun für sämtliche Seitenbetreiber, also weltweit als auch regional beworbene Seiten, die eine gute Positionierung in der Google-Suchmaschine erreichen wollen, eine wesentlich intensivere Vernetzung mit den Social Medias.

Direkt-Marketing über die Social Medias
Darüber hinaus sind viele Social Medias auch für das direkte Kunden-Marketing wichtiger geworden. Verschiedene Umfragen haben ergeben, dass beispielsweise die Nutzer sozialer Netzwerke wie Google+ oder Facebook sogar Werbebotschaften erwarten. Dabei können die Nutzer durchaus eine werthaltige Werbung von einer reinen Verkaufsseite unterscheiden. Durch die “Like” und “Dislike” Funktionen in den Social Medias, aber auch durch Kommentare und Nachrichten an Freunde geben viele User Ihre Meinung zu verschiedenen Internet-Angeboten zum Besten. In der Folge kann eine Werbe-Kampagne also durchaus auch nach hinten losgehen. Andererseits bieten die Social Networks aber ebenso viel Potenzial. Was die Member mögen, verbreitet sich viral in den Netzwerken.

Die Bedeutung steigt auch für Sie
Es ist also mehr als nur sinnvoll, wenn Sie sich über die Maßen mit den sozialen Netzwerken und Social Medias befassen und diese mit allen zur Verfügung stehenden Tools analysieren. Dazu muss auch die Internet-Präsenz ansprechend und den Bedürfnissen der Konsumenten angepasst aufgebaut werden. Dann bieten die Social Medias sogar eine Wirksamkeit, die weit über die bessere Positionierung in den Suchmaschinen hinausgeht, da Sie hier ebenfalls direkten Kontakt zu Ihren möglichen Kunden haben. Wenn Sie dabei das Konsumverhalten der Nutzer zu Ihren Gunsten entscheiden, besitzen die Social Medias für Sie mit Sicherheit einen ebenso hohen Stellenwert wie für Google.